Januar: mein Monat der Selbstliebe – und worüber ich diesen Monat mehr sprechen möchte
- Sabine

- 12. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Jan.
Der Januar ist für mich der Monat der Selbstliebe.
Nicht, weil ab jetzt alles „perfekt“ läuft. Sondern weil ich genau in dieser Zeit bewusst zurückkomme: zu mir, zu meinem Körper, zu dem, was ich wirklich brauche.
Und es ist irgendwie passend, dass es genau der Monat ist, in dem so viele mit ihren guten Vorsätzen starten:
mehr Sport, gesünder essen, mehr Disziplin, mehr „ich zieh das jetzt durch“.
Ich liebe den Gedanken von Neuanfang.
Aber ich wünsche mir, dass wir ihn nicht aus Druck beginnen – sondern aus Liebe.
Denn Veränderung aus Strenge macht eng.
Veränderung aus Verbindung macht frei.
Denn Veränderung aus Strenge hält oft nicht lange.
Veränderung aus Liebe fühlt sich anders an: weicher, echter, nachhaltiger.
Wenn du beginnst, dich selbst zu wählen
Von People Pleasing zu Selbstfürsorge. Von Schuld zu Würde.
Für mich ist Selbstliebe nicht nur ein schönes Wort.
Es ist ein innerer Wechsel:
weg von „ich muss es allen recht machen“ – hin zu „ich darf mich ernst nehmen“.
weg von Schuldgefühlen – hin zu Würde.
weg vom Funktionieren – hin zum Spüren.
Und während ich das schreibe, muss ich an Mallorca denken.
Mallorca, ein Café – und dieser Moment, der mich zurückholt
Ich erinnere mich an dieses kleine Café auf Mallorca.
So eins, das nach Kaffee, Meeresluft und Ruhe riecht. Holzstühle, ein paar Pflanzen am Fenster, Sonne auf der Haut.
Und trotzdem war ich damals innerlich irgendwie weit weg.
Körperlich dort – aber im Kopf schon beim nächsten „Ich muss noch…“.
Kennst du das?
Du bist anwesend, aber nicht wirklich da.
Du lächelst, aber innen ist es eng.
Du machst weiter, obwohl dein Körper längst langsamer werden will.
In genau solchen Momenten kommt mir ein Satz von John Strelecky in den Sinn. Er begleitet mich seit Jahren wie ein kleiner Kompass:
„Um ganz wir selbst zu sein, müssen wir unser wahres Selbst zulassen.“
Dieser Satz erinnert mich immer wieder an meine mentale Stärke.
Nicht an diese laute, harte Stärke – sondern an die stille, die sagt:
Bleib bei dir. Übergeh dich nicht. Sei ehrlich. Spür hin.
Denn echte innere Stärke ist für mich nicht „Zähne zusammenbeißen“.
Echte innere Stärke ist: mich nicht mehr verlassen.
Power Yoga: mentale und körperliche Stärke – gleichzeitig
Und genau hier kommt etwas in mein Leben, das mich immer wieder zurück zu mir bringt: Power Yoga.
Weil es mich nicht nur körperlich fordert – sondern mental stärkt.
Es gibt diese Momente auf der Matte:
Die Beine zittern. Der Atem wird kurz. Der Kopf wird laut: „Ich kann nicht mehr.“
Und genau dann passiert etwas, das ich so liebe.
Ich atme.
Ich bleibe.
Ich spüre.
Und ich entscheide mich nochmal – für mich.
Power Yoga ist für mich wie ein Training fürs Leben:
• Körperliche Stärke, die mich trägt
• Mentale Klarheit, die mich führt
• Innere Ruhe, die nicht davon abhängt, ob alles leicht ist
Und jedes Mal, wenn ich von der Matte aufstehe, fühle ich mich nicht nur kräftiger – sondern auch mehr ich.
Mehr verbunden. Mehr da. Mehr in meinem Körper zuhause.
Selbstliebe im Januar: meine Themen für diesen Monat
Wenn Januar für mich Selbstliebe ist, dann nicht als „schönes Gefühl“, sondern als Praxis.
Als Entscheidung. Als Haltung. Als Rückkehr.
Hier sind die Themen, auf die ich diesen Monat bewusster eingehen und schreiben möchte:
1) Grenzen setzen mit Herz
Grenzen sind keine Mauern.
Sie sind ein liebevolles „So geht es für mich.“
Damit ich bleiben kann – bei mir.
2) Deine Bedürfnisse sehen & leben
Nicht erst dann hören, wenn der Körper schreit.
Sondern wenn die Seele flüstert: Ich brauche etwas anderes.
3) Freundschaft mit dir selbst
Wie sprichst du innerlich mit dir?
Selbstliebe beginnt oft da, wo du aufhörst, dich anzutreiben – und anfängst, dich zu halten.
4) Körperliebe & Selbstannahme
Nicht erst annehmen, wenn etwas „anders“ ist.
Sondern jetzt.
Dein Körper trägt dich jeden Tag – vielleicht darfst du aufhören, gegen ihn zu kämpfen.
5) „Ich darf zuerst kommen“ als Haltung
Nicht egoistisch.
Sondern gesund.
Weil du nicht immer zuletzt kommen musst, um liebenswert zu sein.
Eine kleine Einladung für deinen Januar
Vielleicht ist dein Vorsatz dieses Jahr nicht „mehr schaffen“… sondern mehr bei dir bleiben.
Frag dich heute (ganz sanft):
•Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein spüre?
•Was brauche ich gerade wirklich?
•Was bringt mich zurück in meine Balance – Atem, Bewegung, Ruhe, Natur?
•Was wäre heute ein kleiner Akt von Selbstfürsorge?
Und wenn du nur eines mitnimmst, dann vielleicht das:
Du musst dich nicht optimieren, um dich zu lieben.
Du darfst dich lieben, während du wächst.






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